3. Bundeskongress "Tag der Regionen"

Typ: Meldung , Datum: 19.03.2025

"Starke Regionen, starke Zukunft – Raum- und Infrastrukturen resilient gestalten"

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kongressbüro "Tag der Regionen"
Tel.: +49 (0)30 92 27 81 79

E-Mail: tagderregionen@sprintconsult.de

Programm

Stand: 19. März 2025 (Änderungen vorbehalten)

16. Juni 2025

Hinweis: Das Hauptprogramm wird gestreamt. Den Livestream zu dieser Veranstaltung finden Sie am 16. und 17. Juni 2025 auf dieser Seite.

ab 12:00 Uhr
Registrierung und Willkommensimbiss

ab 13:00 Uhr
Begrüßung und Einführung 1. Kongresstag
Begrüßung durch die Moderatorin: Maria Grunwald

13:00 Uhr
Begrüßung Stadt Bremerhaven
Melf Grantz, Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven

13:10 Uhr
Begrüßung Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
N.N.

13:20 Uhr
Begrüßung Senat der Freien Hansestadt Bremen
Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen

13:30 Uhr
Eröffnungspodium: "Starke Regionen, starke Zukunft – Raum- und Infrastrukturen resilient gestalten"
Moderation: Maria Grunwald
Podiumsteilnehmende:

  • N.N., Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
  • Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen
  • Sven Ambrosy, Landrat des Landkreises Friesland, Vizepräsident des Deutschen Landkreistages
  • Dr. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes
  • Stefan Kuczera, Beigeordneter Planung Regionalverand Ruhr, Mitglied des Bauausschusses des Deutschen Städtetages
  • Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz

14:10 Uhr
Keynote "Die Stadt der Zukunft ist die Region"
Prof Andreas Kipar, Landschaftsarchitekt LAND Mailand/Düsseldorf

14:30 Uhr
Kaffeepause

15:00 Uhr
Fachprogramm – parallele Veranstaltungen

Digitale Daseinsvorsorge im Fokus

Ausrichtende: Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE)

Kurzbeschreibung: Ein autonomer Bus durchstreift ländliche Gebiete, kommunale Unternehmen bündeln ihre Kräfte in einer speziellen Taskforce und Forschende entwickeln einen digitalen Marktplatz für Behörden. In einer Podiumsdiskussion tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Geestland, dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Fraunhofer IESE mit weiteren Expertinnen und Experten über die Zukunft kommunaler Dienstleistungen im digitalen Zeitalter aus.

Blau-Grüne Infrastruktur – die Antwort auf den Klimawandel?

Ausrichtende: Emschergenossenschaft/Lippeverband, Regionalverband Ruhr und Forschungsinstitut für Bergbaufolgenlandschaften e.V.

Kurzbeschreibung: In unserer Fachveranstaltung erwartet Sie ein spannender Austausch zu regionalen Lösungsansätzen und sowohl praktischen als auch übertragbaren Beispielen aus dem Bereich Klimaanpassung zwischen der Zukunftsinitiative Klima.Werk, einem Netzwerk aus 17 Städten und Emschergenossenschaft/Lippeverband, dem Regionalverband Ruhr mit der „Strategie Grüne Infrastruktur“ und dem Projekt Grün4KRITIS und dem Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. mit dem Projekt IAWAK-EE. Diskutieren Sie mit!

Regiopolen und Regiopolregionen: Zukunftsfähige Raumstrukturen abseits der Metropolen

Ausrichtende: Deutsches RegioPole-Netzwerk

Kurzbeschreibung: Die Fachveranstaltung nimmt Regiopolen als "kleine Großstädte außerhalb der Metropolregionen" in den Blick und arbeitet ihre Bedeutung für das deutsche Städtesystem heraus. Es geht nach einer Einführung in Begriff und Konzept von Regiopolen und Regiopolregionen um die Arbeit des "Deutschen Regiopole-Netzwerks", die Praxis der Zusammenarbeit von Regiopolen und ihrem Umland sowie das Potenzial von Regiopolen als Entlastungsstandorte für Metropolräume und Stabilitätsfaktor in peripheren Landesteilen.

Bahnstrecken-Reaktivierung als Beitrag zur Resilienz der Eisenbahninfrastruktur und zur Regionalentwicklung

Ausrichtende: Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL)

Kurzbeschreibung: Es werden Arbeitsergebnisse der ARL zu den Entlastungs- und Stabilisierungsfunktionen reaktivierter Strecken im Personen- und Güterverkehr vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung reaktivierter Strecken für die Resilienz des Gesamtnetzes, die konkreten Chancen für die Orts- und Regionalentwicklung sowie ein Beispiel erfolgreicher Reaktivierung. Auch praktische Herausforderungen der Reaktivierung werden angesprochen. Anschließend ist eine Diskussion mit Öffnung für das Publikum vorgesehen.

Die Region Wilhelmshaven-Friesland als Energiedrehscheibe Deutschlands

Ausrichtende: Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wilhelmshaven mbH

Kurzbeschreibung: Der Region Wilhelmshaven-Friesland kommt im Hinblick auf die Herausforderungen der Versorgungssicherheit und der sozial-ökologischen Transformation eine Schlüsselrolle in Deutschland zu. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien aus der Windkraft, die günstige geostrategische Lage und eine bestehende Industrieinfrastruktur, die Produktion von molekülbasierten Energieträgern wie Wasserstoff möglich macht, unterstreichen das Potenzial der Region, Energiedrehscheibe Deutschlands zu werden.

16:30 Uhr
Übergang zu den Exkursionen

16:45 Uhr
Exkursionen

  • Klimahaus Bremerhaven; Veranstalter: Klimahaus Bremerhaven
  • Deutsches Auswandererhaus; Veranstalter: Deutsches Auswandererhaus
  • Führung Havenwelten, Veranstalter: Erlebnis Bremerhaven GmbH
  • Hafenrundfahrt,Veranstalter: HARUFA Maritime Tourismus GmbH

19:00 Uhr
Abendempfang und Tagesausklang

17. Juni 2025

Hinweis: Das Hauptprogramm wird gestreamt. Den Livestream zu dieser Veranstaltung finden Sie am 16. und 17. Juni 2025 auf dieser Seite.

ab 8:30 Uhr
Registrierung

09:00 Uhr
Begrüßung und Einführung 2. Kongresstag
Begrüßung durch die Moderatorin: Maria Grunwald

09:00 Uhr
Thematische Einführung
Stefan Färber, Bereichsleiter Hafenentwicklung und Innovation, Bremenports

09:10 Uhr
Podiumsdiskussion: "Resiliente Infrastruktur Hafen – Kooperative Flächenentwicklung im Einklang mit wirtschaftlichem Nutzen, Wohnbedarf sowie Küsten- und Hochwasserschutz"
Moderation: Maria Grunwald
Podiumsteilnehmende:

  • Renate Bartelt-Lehrfeld, Leiterin des Referats "Politische Strategien, Konzepte, Förderprogramme für die Wettbewerbsfähigkeit der Schifffahrt und Häfen" Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  • Ute Frahm, Geschäftsführerin Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald
  • Susanne Krebser, Geschäftsführerin Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen
  • Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Küsten- und Klimabüros, Helmholtz-Zentrum Hereon
  • Marcus Voelker, Leiter des Referats "Schienengüterverkehr, Schifffahrt und Häfen" im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

10:00 Uhr
Übergang zu weiteren Fachveranstaltungen

10:15 Uhr
Fachprogramm – parallele Veranstaltungen

Die Häfen bringen es – Resiliente Logistikketten für die Region

Ausrichtende: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co KG, Dortmunder Hafen AG, Duisburger Hafen AG, Häfen und Güterverkehr Köln AG, Rheincargo GmbH & Co KG, Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH, Häfen Rheinland-Pfalz GmbH

Kurzbeschreibung: In Zeiten der Transformation zu Dienstleistungen und erneuerbaren Energien sehen viele Kommunen in den Hafenflächen Entwicklungsperspektiven für Wohnen und Freizeit. Doch wo und wie kommt dann der grüne Wasserstoff, die Produkte der Kreislaufwirtschaft, von Halb- und Fertigprodukten für die Industrie, Großraum- und Schwertransporte oder die Container klimagerecht und infrastrukturschonend in die Region? Deutschland funktioniert nicht ohne Industrie und sie nicht ohne grüne Logistik. Welche Rolle dabei die Häfen spielen, wollen wir auf dem Panel diskutieren.

Biosphärenregionen: Modell für nachhaltige Regionalentwicklung

Ausrichtende: Prof. Dr. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg), Bundesamt für Naturschutz (BfN) und ausgewählte Biosphärenregionen in Deutschland

Kurzbeschreibung: In Deutschland gibt es 18 Biosphärenregionen (BR). Sie sind Teil eines UNESCO-Netzwerks von Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Neben ländlichen zählen dazu urbane Räume, etwa das BR Wattenmeer mit dem Oberzentrum Wilhelmshaven. Die Wirtschaft ist durch Partnerbetriebe eingebunden. Die Veranstaltung präsentiert Ziele und Erfahrungen der BR. Beispiele zeigen, wie BR in der Praxis arbeiten. Zur Diskussion steht die Frage, inwiefern BR Vorbild für die Regionalentwicklung sein können.

Mitarbeiterwohnen – Wohnen als Ressource und Wirtschaftsfaktor im Tourismus

Ausrichtende: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Kurzbeschreibung: Nicht nur in Tourismusregionen begegnen sich Fachkräftemangel und hoher Druck auf den Wohnungsmärkten wie in einem Brennglas – auch in den Tourismusregionen führt die rasante Preisentwicklung zu Verdrängungsprozessen. Die Engpässe am Wohnungsmarkt bremsen das nachhaltige Wachstum. Mitarbeiterwohnungen sind ein Teil der Lösung. Denn wer mit dem Arbeitsvertrag eine Wohnung anbieten kann, verschafft sich einen Vorteil im Wettbewerb um die Fachkräfte. Aufgezeigt werden gute Beispiele, erfolgreiche Strategien und Kooperationen für Beschäftigte und Azubis.

Ernährungswende, Raumentwicklung und nachhaltige Strategien für die Land- und Ernährungswirtschaft

Ausrichtende: Dr. Christa Standecker, Prof. Dr. Antje Matern, Prof. Dr. Hermann Lotze-Campen

Kurzbeschreibung: Die Ernährungswende und Raumentwicklung sind eng miteinander verknüpft und erfordern nachhaltige Strategien für die Land- und Ernährungswirtschaft. Vor der Annahme, dass Raumplanung durch geeignete Steuerungsstrukturen und die Förderung regionaler Wertschöpfungsketten zur Transformation beitragen kann, diskutiert der Roundtable, wie eine nachhaltige Ernährungswirtschaft raumplanerisch unterstützt und regional-politisch gestärkt werden kann. Im Zentrum stehen Governance-Ansätze, die Klimaschutz, Biodiversität und gerechte Ressourcennutzung integrieren.

Resilienz in Metropolregionen großräumig gestalten

Ausrichtende: Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM)

Kurzbeschreibung: Anhand von verschiedenen Handlungsansätzen zeigen wir, wie Metropolregionen zur Resilienz der Gesamtregion beitragen. Wir adressieren dabei unterschiedliche Herausforderungen von Mobilität über Energieversorgung bis hin zu nachhaltiger Regionalentwicklung. Durch gezielte Kooperationen, großräumige und Bundesländer übergreifende Multi-Level-Governance und innovative Ansätze werden die Regionen gestärkt. Dazu diskutieren wir konkrete Beispiele aus der Praxis.

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:45 Uhr
Fachprogramm – parallele Veranstaltungen

Handlungsfähigkeit kleiner Kommunen am Limit!

Ausrichtende: Forschungskollektiv Peripher und Zentrum der Fachhochschule Erfurt mit Plattform e.V., Erfurt

Kurzbeschreibung: Gelingende Raumentwicklungspolitik ist davon abhängig, dass Kommunen in der Lage sind – oder wieder in diese versetzt werden – Aufgaben selbstbestimmt zu bearbeiten. Die Podiumsdiskussion ist ebenen‐übergreifend und mit Publikumsbeteiligung angelegt. Wir diskutieren Aspekte einer verbesserten Kooperation zwischen den politischen Ebenen und eine veränderte Sichtweise auf die Bedeutung lokaler Selbstbestimmung als zentrale Stellschrauben für resiliente Regionalentwicklung.

Regionale Resilienzstrategien – Erfahrungen aus Vorhaben des Bundes

Ausrichtende: Bundesministerium für Wohnen Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Kurzbeschreibung: Die Entwicklung von Risikovorsorge-Strategien und die Sicherung der Daseinsvorsorge für den Krisenfall sind zentrale Ansätze zur Stärkung der Resilienz in Regionen. In der Veranstaltung wird erörtert, wie die Ergebnisse der Förderinitiative Resiliente Regionen und des MORO Resilienz und Zentralität dazu beitragen können, das Thema Resilienz in der Regionalentwicklung für Politik, Planung und Gesellschaft zugänglicher zu machen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Resilienzbildung zu stärken.

Wohnortnahe Gesundheitsversorgung: Neue Perspektiven aus Ostwestfalen-Lippe

Ausrichtende: OstWestfalenLippe GmbH

Kurzbeschreibung: Die Herausforderungen der Daseinsvorsorge durch den demographischen Wandel betreffen viele Regionen ähnlich. Insbesondere in ländlichen Gebieten wächst der Druck auf die Gesundheitsversorgung. Um kleinere Kommunen lebenswert zu halten, ist eine wohnortnahe Versorgung entscheidend. Im Workshop wollen wir neue Modelle zur Versorgungssicherung und Quartiersentwicklung aus Ostwestfalen-Lippe vorstellen und diskutieren, inwieweit interkommunale Zusammenarbeit zur Resilienz und Zukunftsfähigkeit kleinerer Kommunen und der Region beitragen kann.

Die Zukunft der Planung: Szenarien und Thesen als Denkanstöße

Ausrichtende: Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL)

Kurzbeschreibung: Die ARL hat die vielfältigen Transformationen und ihre räumlichen Implikationen in den Blick genommen: Vier Szenarien wurden erarbeitet, die den gesellschaftlichen Wandel und die Rolle der räumlichen Planung im Jahr 2025 beschreiben. Diese Szenarien werden in der Veranstaltung vorgestellt und mit Akteuren aus der Planungspraxis kritisch diskutiert sowie mit Thesen aus dem Forum Nachwuchs der ARL gespiegelt. Dabei geht es weniger darum, fertige Zukunftsbilder zu beschreiben oder abschließende Antworten auf drängende Zukunftsfragen zu geben, sondern vielmehr um eine Anregung des Diskurses um die Zukunft der Raumplanung.

Interaktive Veranstaltung A: Soziale Innovationen in ländlichen Räumen

Ausrichtende: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Thünen-Institut, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Kurzbeschreibung: Der Erfolg von Regionen wird meist daran gemessen, wie sich ihre Wettbewerbsfähigkeit, ihre Beschäftigung und ihr Wachstum entwickeln sowie daran, ob es ihnen gelingt, innovative Unternehmen anzusiedeln. Wir verfolgen jedoch ein erweitertes Innovationsverständnis. Unser Beitrag zeigt, wie vielfältige, lokale Akteure durch soziale Innovationen Herausforderungen bewältigen und so einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung ländlicher Regionen leisten können. Durch Erkenntnisse aus unserer Forschung und interaktive Formate wollen wir Praxisakteuren dabei helfen, ihr Wirken besser einzuordnen, Handlungsmöglichkeiten zu verstehen und ihnen Praxiswerkzeuge an die Hand geben, um Herausforderungen in ihren eigenen Regionen bearbeiten zu können.

13:15 Uhr
Mittagspause mit Imbiss

14:15 Uhr
Fachprogramm – parallele Veranstaltungen

RegioStrat – Strategische Impulse für regionale Entwicklung: Herausforderungen begegnen, Zukunft sichern

Ausrichtende: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Kurzbeschreibung: Mit "RegioStrat" stärkt das BMWSB Regionen bei der Erarbeitung Strategischer Regionalentwicklungskonzepte. Diese Konzepte fokussieren auf zentrale regionalspezifische Herausforderungen und priorisieren Maßnahmen zur Umsetzung. In der interaktiven Fachveranstaltung werden das Förderprogramm und seine Vorhaben in einem Dialog der Regionen vorgestellt. Anschließende Pitch-Präsentationen schlagen eine Brücke zur Fördermaßnahme "Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken". Sie zeigen anschaulich, wie das bestehende Fördersystem im Sinne einer strategischen Regionalentwicklung besser genutzt werden kann.

Fachkräfte – drei Dimensionen regionalen Engagements

Ausrichtende: Wachstumsregion Ems-Achse e.V.

Kurzbeschreibung: Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen – insbesondere in ländlichen Räumen. Zugleich gibt es eine tiefe Transformation in relevanten Wirtschaftsbereichen (z.B. Automobil-, Maschinen- und Schiffbau). In dieser Begleitveranstaltung werden drei verschiedene Handlungsfelder vorgestellt, die aufeinander einwirken: Nutzung des inländischen Potenzials, Gewinnung von ausländischen Azubis und Fachkräften und Begleitung von Unternehmen in der Transformation und im Strukturwandel.

Mobilität und Resilienz im Kontext der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen

Ausrichtende: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Kurzbeschreibung: Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die Bedeutung der Mobilität für die Resilienz von ländlichen Regionen. Neben einer inhaltlichen Hinführung zeigt der einführende Vortrag an konkreten Beispielen, welche alternativen Mobilitätsangebote in ländlichen Regionen für eine verbesserte Mobilität sorgen. Es folgen ein Fachvortrag zu Bedarfsverkehren und ihrer Rolle in resilienten Mobilitätsnetzen und die Vorstellung empirischer Ergebnisse zum Thema Mobilitätsbarrieren und -bedarfe. Abschließend kann das Publikum Fragen stellen.

Starke Regionen durch starke interkommunale Kooperationen

Ausrichtende: Solomiia Hordasevych (ARSU GmbH, Regionalmanagement der LEADER-Region Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe), Florian Hartmann (Regionalmanagement LEADER-LAG Nordseemarschen), Dr. Reimar Molitor (Region Köln/Bonn e.V.), Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg

Kurzbeschreibung: Die Fachveranstaltung zeigt auf, dass unabhängig von ländlichem Raum oder Metropolregion interkommunale Kooperation der Schlüssel für eine starke regionale Entwicklung ist. Die Vorträge skizzieren die dahinterliegenden Prozesse und verschiedenen Instrumente der Zusammenarbeit: von der Basisorientierung der LEADER-Regionen über einen programmatischen Ansatz der Region Köln/Bonn bis hin zu einem Stadt & Umland-Atlas zur Veranschaulichung funktionaler Verflechtungen Hamburgs mit dem Umland.

Interaktive Veranstaltung B: ResilienceLab – Zukunft auf dem Tisch

Ausrichtende: Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe, Hochschule Koblenz

Kurzbeschreibung: Welche blau-grüne Infrastrukturmaßnahme passt zu unserer Kommune? In einem interaktiven Workshop erleben die Teilnehmenden die Herausforderungen interdisziplinärer und zukunftsfähiger, kommunaler Planung. An einem digitalen Multitouch-Tisch werden Entscheidungsprozesse zur Stärkung der Klimaresilienz veranschaulicht. Durch wechselnde Expertenrollen und das Durchspielen verschiedener Szenarien werden interdisziplinäre Entscheidungsprozesse praktiziert und die Auswirkungen von Maßnahmen sichtbar.

15:45 Uhr
Übergang zur Abschlussveranstaltung

16:00 Uhr
Abschlussveranstaltung

Abschluss-Keynote "Resilienz – Wo ist mein Hebel?"
Nicole Staudinger, Bestseller-Autorin, Resilienz- & Kommunikationsexpertin

16:45 Uhr
Verabschiedung und Ende des Kongresses im Plenum
Verabschiedung durch die Moderatorin: Maria Grunwald